“Wald und Schnee“ oder “Das Weiß im Aquarell“

Schnee darzustellen ist für mich immer noch eine Herausforderung. Und das Weiß im Bild ist sehr bedeutsam. Es verleiht einem Aquarell Transparenz und Leichtigkeit.

Weiße (Farb-)Flächen auf dem Papier entstehen durch das Nichtbemalen dieser Flächen, die sogenannte Negativtechnik.

Eine gute Planung, zum Beispiel das Anfertigen einer Tonwertskizze, ist sinnvoll. Denn bemalte Stellen im Bild sind kaum mehr zu korrigieren.

Eine Tonwertskizze von einem verschneiten Waldweg

Um kleine Stellen im Bild abzudecken, benutze ich manchmal Maskierflüssigkeit. Mit einem kleinen zugespitzen Hölzchen oder Holzstrohhalm streiche ich die Flüssigkeit auf das Papier. Das funktioniert natürlich auch mit einem Pinsel, jedoch werden mir hier die Linien zu gleichmäßig (unbedingt einen alten billigen Pinsel verwenden).

Wenn die Maskierflüssigkeit getrocknet ist, kann sie mit den Aquarellfarben übermalt werden. Nach vollständiger Trocknung des Aquarells wird die Maskierflüssigkeit mit den Fingern vorsichtig abgerubbelt.

Ein Aquarell zeigt einen verschneiten Waldweg

3 Antworten auf „“Wald und Schnee“ oder “Das Weiß im Aquarell““

  1. Hallo Doris. Ich finde den Gedanken mit dem “weiß” interessant. Hatte ich selbst noch nicht wirklich drüber nachgedacht. Papier ist weiß. Fertig. Wozu dann noch viel weiße Farbe. Der Laie in mir hat sich an meinen Wassermalfarbkasten erinnert. Deckweiß. Malen auf Weiß mit Weiß. Spannende Gedanken.

    1. Hallo Friedl, im Moment gebe ich noch keine Kurse, doch die Planungen laufen…
      Sieh doch einfach immer wieder mal vorbei.
      Malerische Grüße Doris

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 + sieben =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.